11206628 960775577287073_528306659453671560_oNo Border

Bei „No Border – ein KünstlerInnen und Kulturschaffende Austausch ohne Grenzen“ wird seit  2016 die Zusammenarbeit von lokalen und interantionlaen Bands, MusikerInnen und Kulturschafenden gefördert.
Aus der Verbindung mit interessierten Menschen aus unterschiedlichen Ländern sind in den vergangenen Jahren interssanten Netzwerke entstanden. Im Rahmen von „No Border“ können sich Münchner Bands und Musikerinnen KünstlerInnen und Kulturschaffende mit gleichgesinnten aus anderen Ländern austauschen und zusammen arbeiten. Basis dieser Kollaborationen ist die Vermittlung von Partnerschaften über das „Import Export“. Interssierte aus München begleiten ihre Gäste vor Ort, beraten sie und stellen die Münchner Szene vor. Aus dieser grenzüberschreitenden Zusammenarbeit soll das offene und transnationale Beziehungsgeflecht 2018 weiter ausgebaut werden.  Die wechselseitigen Impulse, die sich daraus ergeben, sollen für alle Teilnehmenden bereichernd sein.


51848088 2294354763929141_2474192966869057536_oSa. 23.03.2019
Soiree Senegalaise

 

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Einlass: 19:00 h
Eintritt:8 €
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Vom Senegal ins Import Export:
Zur dritten Ausgabe des Soiree Senegalaise, aus dem Umfeld der Band "Talking People", gibt es wieder ein großes Programm zum sehen, hören und schmecken.

Ab 19 Uhr gibt es Wunderbares aus der senegalesischen Küche!

Musikprogramm:

Black Dia
steht für Black Diaspora. In einer Mischung aus Hip-Hop, Dancehall und Soul beschreiben die Musiker das Leben uns seine Probleme, sie singen über Liebe, Freude und die schwarze Diaspora. Artikel in der SZ: https://bit.ly/2tqwWqr

Edite Domingos
Eine Liveshow mit viel Energie und einer Powerstimme. Afrostyle R&B und Soul von der Sängerin aus Angola zusammen mit ihren Tänzerinnen.

Talking People
Die neue Münchener Musiktruppe Talking People vereint mit dem Klang der Trommeln und dem Zusammenspiel von Gesang und Gitarre gekonnt europäische und afrikanische Musik.Egal ob auf Französisch, Englisch, Wolof oder Deutsch - Talking People verbinden mit ihrer Musik unterschiedliche Kulturen und verschiedene Sprachen.

Bamba Sangaré
Singt traditionelle Lieder aus Mali bis hin zu Dancehall / Dj Sala& Dj Fajul Dj Sala

 


50323507 2253754721322479_7372361717780578304_oDo. 14.02.2019
360° mit ADIR JAN,
Tunay Önder und

Eksotik Meksotik
mit Dj Süperfly

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Einlass 20:30 h
Artist Talk 20:45 h
Beginn Konzert: 21:15 h

Eintritt: VVK 13 € zzgl Geb.,

Abendkasse 16 €, Erm. 10 €
Vorverkauf: eventbrite
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„Cosmopolitan Kurdesque nennt er seine Musik: eine bisher einzigartige

Komposition aus Oriental-Traditional, Pop, Rock, Indie und Psychedelic.“
CURT.de

360° ist eine Veranstaltungsreihe mit Musik, Vorträgen, Filmen, Workshops, politischen und soziokulturellen Formaten und bietet eine Plattform für alle, die in einer vielfältigen Gesellschaft leben wollen.

360° will aktivieren und mit seinen Positionen verstärkt das Ideal fördern, nicht ökonomisch zu wachsen, sondern als Mensch.
Ein gutes Verständigungsmittel kann die Kunst sein, weil sie seit Jahrhunderten geographische, politisch festgelegte Grenzen und die darauf begründeten Konflikte zu überwinden vermag.

Vor dem Konzert wird Tunay Önder mit Adir Jan einen kleinen Artist Talk führen.
Tunay Önder betreibt unter anderm den Migrantenstadl Blog:
>dasmigrantenstadl.blogspot

das Studio Ö im Bellevue di Monaco
>bellevuedimonaco.de

und noch viele andere schöne Projekte
>muenchner-kammerspiele
>3sat.de/mediathek

Adir Jan sprengt Grenzen und schlägt Brücken: zwischen Abendland und Morgenland, zwischen Geschlechtern, zwischen Herzen und Seelen. Mit seinem Cosmopolitan Kurdesque trifft er einen Nerv der Zeit, in der die Beziehungen zwischen Universellem und Traditionellem eine immer wichtigere Rolle spielen. Dabei geht es um die musikalische und transkulturelle Verarbeitung von Themen wie schwule und universelle Liebe, Trans*- und Homophobie, Krieg und Kolonialismus und vieles mehr.

Der Berliner Singer-Songwriter Adir Jan leistet damit revolutionäre Pionierarbeit, denn niemand vorher hat je über solche Themen in Sprachen wie Zaza, das Kurmancî-Kurdische und das Türkei-Türkische geschrieben. Hier wird nicht über Betroffene geschrieben und gesungen – es ist die eigene Stimme, die zu Wort kommt.
Dazu verwendet er musikalisch u.a. Motive aus Traditional (mediterran sowie aus dem Nahen und Mittleren Osten), internationalem Pop, Psychedelic und Progressiv Rock. Was dabei entsteht, ist ein einzigartiger intensivtreibend-ekstatischer, bittersüß-scharfer,
bisweilen melancholisch-schwerer Sound. Immer getragen von Adir Jans Stimme, die in seiner traditionellen Klangfarbe dem Rock-und Popsound seiner Songs eine zweite Ebene gibt.
Das Publikum, das Adir Jan mit seiner Musik erreicht, ist ein Kosmopolitisches.
Adir Jans Botschaft ist dabei klar, einfach und verbindend:
Universelle Liebe und Widerstand gegen unterschiedlichste Formen der Unterdrückung.
Im Frühjahr 2014 gründete der queere Singer-Songwriter und Tembûrist (Langhalslaute) Adir Jan Tekîn nach mehreren Jahren Experimentierens sein erstes professionelles Projekt ADIR JAN, auch ADIRJAM, und wird von Berlin und seinen Menschen begeistert aufgenommen.
Bereits im Winter 2014 wird Adir Jan unter die “Top 20 of Indie Artists of Middle Eastern Music” gekürt. VICE.com bezeichnet sein Projekt als “The new faces of Kurdish art rock”.
„Die Band Adirjam gehört zu den angesagtesten Berliner Art Rock Bands. Ihre Musik und Party-Reihe „Zembîl“ im Südblock ist ein Aufruf gegen Homophobie und Rassismus und für freie Liebe.“
ADIR JAN – Gesang und Saz / Conny Kreuter – Gitarre / Hogir Göregen – Percussion / Christos Drouzas – Bass / Can Tüfekçioğlu – Schlagzeug
„Die Band Adirjam gehört zu den angesagtesten Berliner Art Rock Bands. Ihre Musik und Party-Reihe „Zembîl“ im Südblock ist ein Aufruf gegen Homophobie und Rassismus und für freie Liebe.“ TAZ


>adirjam

dj sueperflyanschließend Eksotik Meksotik mit Dj Süperfly
Musical Norientalism!

Ausgesuchte rare Vinyls und digitale Schmankerl – anatolischer Funkfolk, kurdischer Halay, Gazinomüzik, Arabesk, Anatolian & Arabian Psychedelia, Electro- und Hip Hop-Mashups, Edits und Remixes von mediterranen und nahöstlichen Psychedelic-Klassikern, Schlager aus der Anatolien, Griechenland, dem Nahen Osten, Israel, Ägypten, Maghreb, Nordafrika, dem Balkan, Berlin, Nordreinwestfahlen und auch Minneapolis Minnesota amalgamieren, zusammen mit einer Prise Latin Boogaloo, im Sud der Leidenschaft und der Hitze des Südostens.

>mixcloud






 


47577474 2340748895999966_9064732386075344896_nDo 07.02.2019
工工工 Gong Gong Gong (Beijing)
Inside Golden (München)

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Einlass: 17:00 h
Beginn: 17:30 h
Eintritt: 10 €
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Das Pekinger Duo Gong Gong Gong (工工工 ) bringt Phantom Rhythm und Psychedelic Blues aus China nach München. Zu zweit beeindrucken sie mit einer energetischen Show, indem sie - nur mit Bass, Gitarre und Gesang ausgestattet - wilde Rhythmen spielen und chinesische Geschichten über Absurditäten, Liebe und kaputte, triste Visionen erzählen.
Seit sie 2015 ihre erste Show gespielt haben, tourten sie durch ganz Asien sowie Nord Amerika. Sie haben bereits zahlreiche selbst-releaste EP’s veröffentlicht und im November 2018 erschien ihre erste US-Single Siren 追逐劇 bei Wharf Cat Records.
gonggonggong.bandcamp.com/

Auf der ersten Europa-Tournee des Duos werden sie auch in München Halt machen und zusammen mit Inside Golden im Import/Export auftreten. Die vier Jungs aus München spielen Blues-Rock, tief verwurzelt in den 60er und 70er Jahren und verzaubern ihr Publikum mit einfühlsamen und markantem Songwriting.

Comecerts ist eine Konzert-Reihe für asiatische Musik in Bayern. Kulturaustausch wird bei diesen Veranstaltungen großgeschrieben. Es soll ein Treffen zwischen Musik- und Asienbegeisterten aus München und den asiatischen Künstlern werden, der Einblick in die asiatische Kultur und andersherum geben soll.


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Fr 21.09.2018
Soiree Senegalaise

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Einlass: 17:00 h
Beginn: 17:30 h
Eintritt: 10 €
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Vom Senegal ins Import Export.
Nach dem tollen ersten Abend rund um die Damen und Herren von Roubs Styl und Talking People geht der Soiree Senegalaise nun in die zweite Runde und wieder gibt es Programm von allen Seiten:

ROUBS STYL
Der junge Modemacher präsentiert seine neusten Werke: 15 Modelle und krachende Farben!

TALKING PEOPLE
Die neue Münchner Musikgruppe TALKING PEOPLE vereint mit dem Klang der Trommeln und dem Zusammenspiel von Gesang und Gitarre gekonnt europäische und afrikanische Musik. Egal ob auf Französisch, Englisch, Wolof oder Deutsch – TALKING PEOPLE verbinden mit ihrer Musik unterschiedliche Kulturen und verschiedene Sprachen.

BLACK DIA, TEK LIFE, TB MAN & FRESH K CHORR
Senegalesischer, Französischer und Englischsprachiger Rap von insgesamt 7 MCs !

EDITE
Afrobeat - live !

+ AFTERSHOW PARTY w/ DJ Heater und DJ Alagie


 

DiscotecaSo. 20.05.2018 Discoteca Salsoul

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Einlass: 20:00 h
Beginn: 20:30 h
Eintritt: 10 €
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AngieMar aus Kolumbien, Peru und Venezuela spielen Cumbia, Reggea, Folklore und Afro-Latin. Die kolumbianische Sängerin Angie Martinez (AngieMar) steht im Zentrum der vierköpfigen Gruppe und begeistert mit ihrer kraftvollen Stimme und ihrer Virtuosität. Im Anschluss gibt es eine Aftershow mit El Watusi und Santos Dub.


 

31739812 10212865600089293_6910750250693033984_nFr 25.05.2018
Monsieur Doumani (Zypern)

Folk
Zypriotische Lieder Eigenkompositionen

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Einlass: 21:00 h
Beginn: 21:30 h
Eintritt: VVK / AK 13 €
erm. 8 €
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Music Mosaic bringt Musik aus unterschiedlichen Orten der Welt nach München. Die Konzertreihe erforscht die entlegensten Winkel der geografischen und musikalischen Landkarte und hinterfragt unsere starren Vorstellungen von Grenzen, Nationen und Genres. Music Mosaic präsentiert KünstlerInnen, die durch Genre-Mix und Crossover-Experimente neue, aufregende, bislang ungehörte Musiksprachen entwickeln.

Monsieur Doumani
Das Trio Monsieur Doumani reist mit Tzouras, Posaune, Flöte und Gitarre aus Zypern an. Mit diesen Instrumenten bringen die studierten Musiker einen spannenden Folk auf die Bühne, der in der traditionellen Musik ihrer Heimat verwurzelt ist. Gesungen wird im zypriotischen Dialekt und von dem, was die zypriotische Gesellschaft heute bewegt: Finanzkrise, Korruption, Umweltverschmutzung und soziale Missstände.


"Entertaining, confident and inventive”
– The Guardian

Platz 1 der Transglobal World Music Charts

Preis der Deutschen Schallplattenkitik 2015

YouTube: Ο χλιαρός/The bland
YouTube: Ε άδρωπε/Hey you

 


 

Light in_BabylonDo. 12.04.2018
Light in Babylon

„Kosmopolitische Traditionen feiert mit atemberaubender Stimme die iranisch-israelische Sängerin Michal Kamal – begleitet von den Klängen der Santur. Ihr Repertoire speist sich aus hebräischen und türkischen Original-Kompositionen und historischen Gedichten. Ihre Botschaft ist Frieden, Hoffnung und Liebe.“
Ilka Seuken
Bei Light in Babylon wird Weltmusik zum gelebten Begriff. Berühmt wurde die Gruppe auf den Straßen der Millionenmetropole Istanbul, heute spielen sie auf internationalen Festivals. Ihre häufig wehmütigen Lieder handeln von Liebe und Sehnsucht, Heimat und Suche. Die Musik ist sehr rhythmisch, klingt durch das Santur orientalisch und zieht besonders durch die fesselnde Stimme der Sängerin die Hörer in ihren Bann.“ Ceyda Nurtsch / Qantara.de
Vocal: Michal Elia Kamal| Guitar: Julien Demarque | Santur: Metehan Ciftci | Percussion: Stuart Dickson, Bass guitar: Jack Butler

Video: https://www.youtube.com/watch?v=UwgmqPzVadM



 Do. 25.01.2018
Wang Wen 惘闻 | Saroos Post Rock trifft Alien Transistor im Import Export
In Kooperation mit Adam Langer und Jonas Häsner mit ihrem Projekt "Comecerts"


wangwen
Wang Wen 惘闻 ist als experimentelle Post-Rock Band ein wichtiger Stützpfeiler der aktuellen chinesischen Rockmusik. Ihre Musik brachte ihnen großen Erfolg in ihrem Heimatland ein, wo sie als eine der umtriebigsten und angesehensten Instrumental-Bands gelten.Die Musik, die Xie Yugang, Geng Xin, Xu Zengzheng, Zhou Lianjiang, Zhang Yanfeng und Huang Kai fabrizieren, zeichnet sich vor allem durch ihre Fokussierung auf den Aufbau der Kompositionen aus. Nur selten enthüllen die überlangen Stücke sofort ihre volle Stärke, lieber nimmt sich die Band ausgiebig Zeit, um sie präzise zusammenzusetzen.  Dafür bemüht sie neben klassischer Bandbesetzung des Öfteren Bläser, Streicher und auch das ein oder andere Percussion-Instrument.
In ihrer Heimat sind "Wang Wen" die bekannteste Postrock-Band und füllen die Hallen.
(Foto: Muto)

27368821 862801020582179_722021671391770218_oSaroos fangen auf ihrem vierten Album das Unvorstellbare ein, ohne es seines Geheimnisses zu berauben.Mit behutsamen Rhythmen, einem satten modularen Sound-Design und dichten Harmonien beschwört die neue LP von Saroos, für das von Markus & Micha Acher kuratierte Label Alien Transistor die Geister vager Erinnerungen herauf. »Tardis«, gleicht einer Einladung zu einer Reise durch Zeit und relative Dimensionen im Raum.
>>saroos


Weißwurstfrühstück bei Oma von Jürgen Moises - Südeutsche Zeitung vom 23. Januar 2018
 
Adam Langer und Jonas Häsner träumen vom Kulturaustausch und bringen in ihrer Reihe "Comecerts" chinesische Indie-Bands nach München

Das neunstündige Monumentalfilmpoem "In Course Of The Miraculous" des chinesischen Regisseurs Cheng Ran erzählt drei wahre Geschichten vom Verschwinden. Eine dreistündige Kurzfassung davon war im April beim Festival "Kino der Kunst" zu sehen, und wer sich in diesen filmischen Abenteuertrip verirrt hat, kann sich vielleicht noch an den elegischen, teilweise auch heftig aufbrausenden Soundtrack erinnern. Der stammt von Wang Wen, der in China bekanntesten Postrock- und Instrumental-Rock-Band. Ihre Musik zu "In Course Of The Miraculous", die 2017 auf vier Vinylscheiben erschienen ist, hat die Band in einem künstlich gefluteten Warenhaus eingespielt. Ein passendes Bild für die fließenden, flutenden Klänge, die das sechsköpfige Künstlerkollektiv aus der Hafenstadt Dalian seit gut 20 Jahren hervorbringt.

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Live kann man Wang Wen in China in großen Hallen erleben, in München werden sie am Donnerstag im Import Export  spielen. Was ein Glück ist, nicht nur, weil man den Musikern dadurch sehr nahe kommt, sondern auch, weil sie dank Adam Langer und Jonas Häsner überhaupt in München auftreten. Ohne die beiden jungen Männer, die in München BWL und Maschinenbau studieren, hätten Wang Wen auf ihrer aktuellen Europatour nämlich einen Bogen um die Stadt gemacht. Das gilt genauso für Carsick Cars, Da Bang, Chui Wan, Hiperson und Fazi aus China, deren München-Konzerte Langer und Häsner unter dem Veranstalternamen "Comecerts" in den vergangenen zwei Jahren organisiert haben. Den Schattenspieler Fan Zheng'an haben sie im September vergangenen Jahres ebenfalls nach München geholt, mit Unterstützung des Konfuzius Instituts und anderen Helfern.

13308257 506439802884971_6744570788950125395_oDass sie das alles machen, hat einerseits mit dem Zufall, andererseits mit der Biografie von Adam Langer zu tun. Der war mit 16 über einen Schüleraustausch in Hangzhou, und hatte, erzählt er im Gespräch, damals schon das Gefühl, "dass die Leute dort ganz ähnlich ticken". Nur stand da die Sprachbarriere noch im Weg. Weshalb er sich nach dem Abitur mithilfe eines Stipendiums des Konfuzius Instituts 2011 noch einmal auf den Weg machte, um an der Beijing Foreign Studies University Chinesisch zu lernen. In Pekinger Clubs wie dem legendären "D-22" oder "XP" hat er sich dort außerdem der Indierockszene gewidmet, die vielseitiger und freier sei, als wir im Westen häufig denken. Die dann aber doch etwas schwerer zu finden sei, weil die chinesische Regierung Clubs ohne Lizenz gerne mal zumauert. Aber dann geht es halt an anderer Stelle weiter.

27067707 1672984486127380_2154372711142026687_nHört man sich jedenfalls Bands wie Wang Wen oder Carsick Cars an, dann klingt das zunächst relativ westlich. Aber es gibt teilweise auch fremdartige, chinesische Elemente, die ein bisschen irritieren. Eine Mischung, die laut Jonas Häsner bei manchen Bands sogar zu einem regelrechten Stilkuddelmuddel führt und sich durch die kulturelle Öffnung Chinas in den 80ern erklären lässt. "Damals ist die komplette westliche Musik auf die Chinesen eingeprasselt", und das alles auf einmal. Ansonsten seien, so Adam Langer, die Pekinger und Münchner Indie-Szene aber gar nicht so verschieden. So hätte auch die Pekinger Szene ihren Markus Acher, also jemanden, der wie der Notwist-Sänger, vielseitige Musiker und Alien-Transistor-Label-Chef die musikalische Entwicklung voranbringt. Nur heißt er dort Yang Haisong, singt bei der Band P.K. 14 und betreibt das Plattenlabel Maybe Mars.

 
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Das hier in München zu vermitteln und im Idealfall einen musikalischen Kulturaustausch zu initiieren, das ist laut Langer und Häsner die zentrale Vision, die sie mit "Comecerts" verfolgen. Und es ist auch der Grund dafür, warum bei allen "Comecerts"-Konzerten lokale Bands und Musiker im Vorprogramm auftreten. Bei Wang Wen ist das die in München und Berlin ansässige Elektro-Krautrock-Band Saroos, bei Hiperson war es Tom Wu und beim allerersten Konzert der Pekinger Indierocker Carsick Cars die Garagenrockband Brave Young Years. Die hatten Langer und Häsner 2015 spontan an einem Sonntagnachmittag zusammengetrommelt, nachdem sie auf Facebook erfahren hatten, dass Carsick Cars wegen eines ausgefallenen Konzerts nach einem Ersatzort zwischen Wien und Straßburg suchen. Dieser war bald mit der Kneipe "Südstadt" aufgetan, wo Carsick Cars dann auch spielten. Die Reihe "Comecerts" war geboren.

13147701 497608083768143_6910043101598021361_oDas mit der Übernachtung, das hat bisher immer Langers Großmutter übernommen. Und auch Wang Wen werden wieder, bevor es am Morgen danach dort das traditionelle Weißwurstfrühstück gibt, in ihrem Haus in Moosach auf einem Matratzenlager schlafen. Ein paar Musiker hat Langer dort auch schon Abspülen sehen, und meint, dass seine Oma in der chinesischen Indieszene sicher inzwischen legendär ist. Und vielleicht haben auch The Nowist oder Lali Puna von ihr reden hören, als sie mit der Vermittlungs- und Übersetzungshilfe von Häsner und Langer 2017 in China auftraten. Im April werden The Notwist dank Langer wie es aussieht übrigens auch in Südkorea spielen. Auch dort ist er schon mal als Student für acht Monate gewesen. Dort hat er Indiebands wie Byul kennengelernt, die in Südkorea mit The Notwist ein Doppelkonzert spielen, und die vielleicht mit etwas Glück und "Comecerts" Hilfe auch irgendwann einmal hier in München auftreten.



13-01 music-mosaic-ThabetAzzawiSa. 13.01.2018
ثابت عزاوي Thabet Azzawi mit der Oud
Shadi Hlal & Amjad Sukar mit Dabketanz

Moh Kord kocht das syrische Gericht Hiraq Asbau.

Thabet Azzawi
(Syrien / Dresden)
Oud  Moderne arabische Eigenkompositionen

Den Musiker, Komponist und Medizinstudent Thabet quälen immer noch die Erinnerungen an den Krieg in seiner Heimat Syrien und seine Flucht durch den Jemen. Ohne sein Instrument, die Oud, hätte er es wohl damals nicht geschafft, meint Thabet. – Sie gibt ihm Kraft. Die arabische Laute, eines der ältesten Instrumente der Welt, ist für ihn ein Instrument der Integration. Weil er die sieben Saiten seiner Laute so perfekt beherrscht, brachte ihm sein Spiel viele Kontakte und viel Anerkennung. Authentische Kompositionen und besondere Klänge, direkt aus seinem Herzen heraus, konnte Thabet auch auf dem neuen Album des weltberühmten Rockstars Sting beisteuern. Er spielt in eigenen Bands, komponierte für die Landesbühnen Sachsen und spielte mit der Dresdner Philharmonie. Thabet Azzawi kam wenige Wochen bevor Bundeskanzlerin Merkel sagte „Wir schaffen das“ nach Deutschland. Er sieht sich dadurch auch in der Pflicht. „Wir sind nun ein Teil von diesem WIR – wir können helfen es zu schaffen. Das wäre doch großartig, wenn wir alle zusammen diese drei Wörter Realität werden lassen!“  Oliver Glasenapp / DEUTSCHE WELLE

Shadi Hlal & Amjad Sukar (Syrien / München)
Live DabkeKeyboard Cajón, Darbuka Der Reihentanz Dabke wird bei Familienfeiern, Hochzeiten, oder bei nationalen Feiertagen in Ländern um das östliche Mittelmeer getanzt. Mit Keyboardsounds, die in unseren Ohren vielleicht nach Hitparadenpop der Achtzigerjahre klingen und Percussion zu einer neuen Form weiterverarbeitet, verbindet er syrische Hochzeitsweisen mit zeitgenössischem Dancefloor-Pop.  Arabische Gebrauchsmusik wird zu international gehörtem Synthesizerfolk.
Dabke kann, was in anderen Situationen oft schwer scheint – sprachliche und kulturelle Hürden überwinden.

Moh Kord ist seit 2017 Koch im Bellevue de Monaco und hat die Veranstaltung am 13.01.17 gemeinsam mit Katharina Walpoth und dem Import Export Team geplant und duchgeführt.



25498117 313793592456342_8014098180673114145_nMusic Mosaic 
Music Mosaic bringt Musik aus unterschiedlichen Orten der Welt nach München. Die Konzertreihe Music Mosaic erforscht die entlegensten Winkel der geografischen und musikalischen Landkarte und hinterfragt unsere starren Vorstellungen von Grenzen, Nationen und Genres.
Music Mosaic präsentiert KünstlerInnen, die durch Genre-Mix, transmusikalische Fusionen und Crossover-Experimente neue, aufregende, bislang ungehörte Musiksprachen entwickeln. Sie erzählen mit ihrer Musik die Geschichte ihrer Herkunft und ihrer kulturellen sowie musikalischen Übersetzung in andere Kontexte.Music Mosaic bietet Musik, die von individuellen Lebensgeschichten geprägt, tief verwurzelt ist und gleichzeitig in die Zukunft hinein wächst. Von November 2017 bis Juli 2018 wird München zum Gastgeber einer Reihe von Konzerten, die von Magie, von Freundschaft, von Erinnerung und von einem neuen Europa erzählen.

>> Music Mosaic


Do. 2.11.2017
MUSIC MOSAIC presents MAARJA NUUT (Estland)
Zeitgenössische Musik/Minimal/Folk

Die junge Estin MAARJA NUUT braucht nicht viel, um ihre Musik wirken zu lassen. Mit Geigen, ihrer fabelhaften Stimme und einer Loop-Station erschafft Maarja Nuut einen facettenreichen Schleier an Klängen mit minimalen elektronischen Einflüssen. Sie schöpft aus der reichen Tradition der Folkmusik Estlands und überträgt sie in einen sehr zeitgenössischen Kontext.Wagemutig verknüpft Maarja Nuut aus dem Norden Estlands die alten Klänge der Dörfer mit Live-Elektronik und Loop-Ästhetik, bündelt die Tradition des Geschichtenerzählens und die Tanzmelodien mit Minimalismen. Ihre packenden Auftritte erzeugen einen unwiderstehlichen Sog: Über den geschichteten, kreisenden Violinen tritt sie mit ihrer lyrisch zarten bis schneidenden Stimme in Dialog mit sich selbst.»

MAARJA NUUTMaarja Nuut, a singer and violinist from Estonia, used loops and electronics to build austere, minimalist grids, with traditional-sounding waltzes and polkas floating in them like ghostly memories.«
– The New York Times

>> MAARJA NUUT

>> Vimeo

Maarja Nuut ist während ihres Aufenthaltes in München bei Katharina Walpoth eingezogen und die gesamte
Wohnung wurde kurzerhand zum Artis in Residency Space umgewandelt.

 

>>Vielfalt im Quartier


 


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