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Import Export Open – 50 Jahre Embryo

Mi. 07.08.19

Konzert / Film / Gespräch

Beginn: 17:30

17:30
Embryo meets Afghanistan feat. Abdul Samad Habibi und Parviz Ayan / Konzert

(Mucca Halle)

18:30
Embryo der Film – A journey of Music and Peace (Regie: Michael Wehmeyer) / Dokumentarfilm

(Mucca Halle)
„Embryo has a way of making the world small and the music big.“ Seit 50 Jahren baut das Musikerkollektiv Brücken zwischen Jazz und indischen, afrikanischen und arabischen Musikwelten, als Pioniere der „World Music“, bevor es trendy wurde, dass Musiker aus Westeuropa und USA mit Kollegen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien zusammen spielen. Bei ihren Reisen von Europa nach Afghanistan, Indien, Nigeria, Ägypten und Marokko spielte Embryo mit lokalen Musikern, wodurch ein einzigartiger Sound entstanden ist – Resultat eines kulturellen Austausches auf Augenhöhe. Für den Film hat Embryo-Keyboarder und Regisseur Michael Wehmeyer eine Schatztruhe mit bisher unveröffentlichen Filmaufnahmen und Fotos geborgen, um die Entwicklung EMBRYOs vom Jazz-Rock der 60er zu einer World-Fusion in Bild und Musik zu vermitteln. Der Dokumentarfilm ist wie die Musik der Band: mal dicht und konzentriert, mal fließend und unvorhersehbar wie eine Jam Session.

Im Anschluss: Film-Gespräch mit Regisseur Michael Wehmeyer, Embryo-MusikerInnen und Dirk Wagner (Münchner Feuilleton, Süddeutsche Zeitung).

21:00
Embryo / Konzert

Embryo ist Kult – und feiert 50-jähriges Jubiläum! Sie spielten mit Größen wie Mal Waldron, Trilok Gurtu, Okay Temiz, Fela Kuti und vielen mehr. 2015 übernahm Marja Burchard, Tochter des 2018 verstorbenen Bandgründers Christian Burchard, die musikalische Leitung. Um sie herum scharen sich junge Musiker, um den ewigen Fluss der Band weiter fließen zu lassen. Alte und neue Kompositionen verschmelzen so zu einzigartigen Klangerlebnissen, in denen sich außer- und innereuropäische Melodien und Rhythmen, der Jazz, und rockige psychedelische Momente vereinen. Im Mittelpunkt stehen immer der Austausch mit anderen Kulturen und die Kommunikation zwischen den MusikerInnen.

Eintritt

frei