Mittagstischs Dienstag bis Freitag 12.00 bis 16.00 / Mittagstischs Dienstag bis Freitag 12.00 bis 16.00 / Mittagstischs Dienstag bis Freitag 12.00 bis 16.00 / Mittagstischs Dienstag bis Freitag 12.00 bis 16.00 / Mittagstischs Dienstag bis Freitag 12.00 bis 16.00 / Mittagstischs Dienstag bis Freitag 12.00 bis 16.00 / Mittagstischs Dienstag bis Freitag 12.00 bis 16.00 / Mittagstischs Dienstag bis Freitag 12.00 bis 16.00 / Mittagstischs Dienstag bis Freitag 12.00 bis 16.00 / Mittagstischs Dienstag bis Freitag 12.00 bis 16.00 /

Urbanes Klimacamp München

So. 01.08.21

Beginn: 13.00

Auch in diesem Sommer gibt es ein urbanes Klimacamp München. Am 31. Juli und 1. August werden wir uns gemeinsam mit der Vision einer befreiten Gesellschaft auseinandersetzen, Erfahrungen austauschen und voneinander lernen. Euch erwarten zahlreiche Workshops und Vorträge rund um die Themen Klima und Gerechtigkeit.

Wie kam es zum Thema „Klima & Gerechtigkeit“?
Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit werden oftmals noch immer als unterschiedliche und voneinander trennbare Anliegen betrachtet. Es erscheint zynisch, dass a) der ökologische Fußabdruck mit steigendem Vermögen und höheren Privilegien umso größer ist, und b) oft eben diese (privilegierten) Menschen soziale und ökologische Aspekte bei Debatten um Klimaschutz gerne gegeneinander ausspielen.

Doch die Diskussion darüber, was wichtiger ist oder zuerst angegangen werden muss – der Schutz unserer ökologischen Grundlage oder die soziale Gerechtigkeit – ist zu kurz gedacht. Bereits jetzt sind Klima- und Umweltschäden aufs engste mit sozialen Problemen und Benachteiligungen von Minderheiten verbunden. Mit dieser ungerechten Verteilung der Ursachen und Folgen einerseits und den unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten und Privilegien andererseits geht auch eine Verantwortung einher – auf vielen Ebenen.

Nur wenn wir Gesellschaft und Politik sozial gerechter gestalten und diskriminierende Strukturen überwinden, werden wir auch eine ökologisch nachhaltige Lebensweise ermöglichen können. Gleichzeitig gilt: nur wenn wir es schaffen die menschengemachten Auswirkungen der Klimakrise und die Umweltschäden zu minimieren und unsere ökologische Grundlage zu schützen, werden wir und künftige Generationen in der Lage sein in einer sozial gerechteren Welt zu leben.

Kurz gesagt: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit sind zwei Seiten der selben Medaille und lassen sich nur gemeinsam erreichen.

Seit einigen Jahren hat sich daher innerhalb der Klimabewegung der Begriff Klimagerechtigkeit verbreitet. Die Klimagerechtigkeitsbewegung verfolgt das Ziel, ökologische und soziale Fragen prinzipiell zusammen zu denken und die Perspektive auf ungleiche (ungerechte) Machtverhältnisse und Privilegien in unserer Gesellschaft zu lenken.

 

Weitere Infos folgen demnächst, bis dahin werdet ihr unter www.klimacamp-muenchen.org auf dem Laufenden gehalten.